Borowski – einen zweiten Versuch ist es wert
In der kulinarischen Wüste der Reichenberger Straße in Kreuzberg eröffnete im Frühsommer ein kleines Restaurant names Borowski. Es ist wirklich nett anzuschauen, aber leider noch nicht sehr belebt. Wir saßen draußen hinter und unter Weinreben an der Straße, die aber nicht weiter stört, weil sie auch nicht so belebt ist. Sogleich wurden wir auch schon vom Inhaber des Restaurant freundlich bedient. Neben einer festen Speisekarte gibt es auch immer eine Tafel mit weiteren Gerichten, die sich nach bodenständiger Küche mit mediteranem Einschlag anhört.
Wir bestellten als Vorspeise einen Gurken-Orangen-Salat mit Vinaigrette von getrockneten Tomaten für 5,20€. Klingt eigentlich sehr innovativ und lecker, war dann aber doch nicht das Highlight. Ein Wiener Schnitzel sollte folgen -statt Kartoffel-Gurkensalat mit einer Alternative, die leider aus Kartoffelecken bestand (13,20€). 
Leider deshalb, weil sie trocken waren und überhaupt keine gute geschmackliche Alternative zum Gurkensalat waren, den ich aber nunmal nicht mag. Aber da habe ich wohl selbst Schuld. Meines Erachtens war das Wiener Schnitzel auch nur Wiener Art, ich würde da aber nicht meine Hand für ins Feuer legen, das Fleisch war nur ungewöhnlich hell und faserig. Für den bergkreuzer gab es ein Pfifferlingsrisotto für 7,20€. Dieses war gut und lecker. Insgesamt gesehen, lohnt es sich das Borowski doch nochmal zu besuchen, da Schwierigkeiten zu Beginn sicher auch irgendwann behoben sind und wir ja grundsätzlich dafür sind, gerade neuen Restaurants eine zweite Chance zu geben. Wir werden davon berichten…
Reichenberger Str. 116, 10999 Berlin, http://www.borowski-berlin.de/
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